Liebe Leserinnen und Leser, liebe Followerinnen und Follower, liebe Geschichtsfanatikerinnen und -fanatiker es hat nicht sehr lange gedauert, da flog ganz unverhofft das nächste geschichtsträchtige Spiel in unsere Redaktion. Im neuen rundenbasierten Strategiehit „Crown Wars: The Black Prince“ vom Entwickler „Artefacts Studio“ geht es zwar nicht mehr um Minnesang, aber wir werden zurück in das Mittelalter (500-1500 n. Chr.) versetzt. Hier schlagen wir uns mit Großschwert, Axt oder dem Bogen durch den Hundertjährigen Krieg. Seit dem 23.05.2024 könnt ihr nun endlich eure Reise durch diese aufregende Zeit auf Playstation 5, Xbox, Nintendo Switch oder dem PC beginnen. Ob sich die Reise lohnt und ob ihr am Ende den Thron Frankreichs besteigt, lest ihr am besten einfach hier nach.

Der Hundertjährige Krieg – Ursachen, Charaktere und Ausgang

Wer von euch bereits einige meiner Testberichte gelesen hat, der weiß, dass ich hier nicht um eine kleine Geschichtsstunde vorbeikomme. Wem dies zu langweilig erscheint, kann den Abschnitt selbstverständlich überspringen. Datiert wird dieses Ereignis auf die Zeit von 1337 bis 1453, wobei der eigentliche Konflikt zwischen Frankreich und England schon viele Jahre vorher begann. Hintergrund der andauernden Kämpfe bildeten ein lehensrechtlicher Streit um die Besitzungen und die Rolle der englischen Könige als Herzöge von Aquitanien im Südwesten des französischen Königreichs und der sich daran anschließende Streit um die Thronfolge. Den vermeintlichen Anlass zum Ausbruch dieses Konflikts lieferte der französische König Philipp IV. von Valois. Dieser konfiszierte im Mai 1337 Aquitanien und ließ es militärisch besetzen. In London reagierte Eduard III mit einem Schachzug, der den Streit eskalieren ließ. Er erhob selbst Ansprüche auf den französischen Königsthron. 

Zur ersten großen Schlacht sollte es im Sommer 1346 kommen, nachdem Eduard mit ca. 12.000 Mann in die Normandie eingefallen war und Caen einnahm. Das englische Heer stieß am 26. August bei Crécy auf die zahlenmäßig weit überlegene Armee des französischen Königs. Die berühmten Langbogenschützen und eine defensivere Position erwiesen sich trotz der französischen Überlegenheit als gewinnbringend. 

Der für unser Spiel namensgebende Charakter trat nach den ersten großen Ereignissen ins Rampenlicht – der älteste Sohn König Eduards. Edward von Woodstock aufgrund seiner schwarzen Rüstung auch als der „Schwarze Prinz“ bezeichnet, wurde wegen seiner äußersten Brutalität gegen die Zivilbevölkerung und dessen Verwüstungen bekannt. 

Frankreich stürzte hingegen immer weiter in eine schwere Krise. Ein Bauernaufstand und zunehmende innenpolitische Spannungen zwangen Frankreich in einen blamablen Frieden mit England. Nach weiteren miserablen Schlachten auf französischer Seite und dem Festsetzen der Engländer in Frankreich, blitzte ab dem Jahr 1429 neue Hoffnung. Ein Bauernmädchen aus dem Dorf Domrémy namens Jeanne d’Arc verkündet eine Botschaft, welche ihr himmlische Stimmen aufgetragen hätten. Ihr gelang es an der Spitze einer kleinen Schar, die belagerte Stadt Orléans zu unterstützen und die Engländer zurückzudrängen. Eine neue Hoffnung war geboren und führte dazu, dass sich neben den Adligen auch das französische Volk gegen die Invasoren erhoben und die Franzosen die Initiative zurückgewannen. So kam es im Jahr 1453 zu einem Friedensschluss und zum Ende des Hundertjährigen Krieges.

Spielprinzip und Story

Wer sich von euch durch den geschichtlichen Hintergrund gewälzt hat, weiß nun, in welchem Setting wir uns ungefähr befinden. Wir spielen zwar den Konflikt zwischen England und Frankreich in groben Zügen, allerdings lehnt sich das Spiel nicht ganz so strikt an die geschichtlichen Ereignisse an. Wir bekämpfen im Spiel eher eine Art Kult, welcher im Fantasy-Stil mit den Mächten des Bösen zusammenarbeitet. Rituale und Opfergaben stehen hier an der Tagesordnung. Wir hingegen wählen zu Beginn des Spiels eines von vier Häusern aus, um Frankreich im Sinne von Jeanne d’Arc zu Stärke zu führen und den Einfluss dieses Kults zu mindern. 

Die Karte sorgt schon für eine tolle Stimmung.

Auf einer schön dargestellten Landkarte Frankreichs senden wir dazu unsere Gefährten aus, um besagte Ziele zu erreichen. Dort können wir zwischen Hauptmissionen (großes Zweihandschwert) und Nebenmissionen (kleines Schild mit Schwert) wählen. In der Hauptstory bekämpfen wir hauptsächlich die Mächte des Bösen. Die Nebenmissionen gliedern sich in Befreiungs-, Attentats-, Eliminierungs- und Ergreifungsmissionen. Der Unterschied zwischen einer Befreiungs- und Ergreifungsmission liegt darin, dass ich bei Ersterem eine befreundete Figur retten muss. Andererseits muss ich eine feindliche Figur mit entsprechenden Fesseln gefangen nehmen. Die Figur gibt mir im Anschluss kleinere Boni, wie beispielsweise mehr Gold bei Steuern oder mehr Erfahrung für meine Soldaten. Bei den anderen beiden Aufträgen muss ich eine bestimmte Person besiegen und anschließend entkommen. In einer Eliminierungsmission muss man mehrere Gegnergruppen aufspüren und diese besiegen. 

Sehr angenehm ist es, dass diese einzelnen Aufgabentypen neben dem Hauptschwierigkeitsgrad nochmal in „Leicht“, „Mittel“ und „Schwer“ untergliedert werden. Je nachdem welche Stufe ich auswähle, erhalte ich nach Erfolg mehr Ressourcen und Erfahrung. 

Die Ressourcen kann ich in meiner eigenen Burg zum Ausbau der verschiedenen Gebäude nutzen oder in die Forschung stecken. Forschung meint in diesem Falle, dass ich beim Schmied bessere Waffen und Rüstungen oder im Labor neue Verbrauchsgegenstände, wie Balsam oder Feuerpfeile herstellen kann. Die Items sind in den Gefechten von großer Bedeutung. 

Euer Rittersaal sollte möglichst schnell erweitert werden.

Besonders gelungen finde ich hier die Möglichkeit, jeden einzelnen Soldaten individuell zu gestalten oder das eigene Banner zu designen. Für ein Strategiespiel bekommt man zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten geboten. Schade ist nur, dass der Rahmen für das Design am Ende doch recht strukturiert ist. Man kann die Symbole nicht groß verschieben oder mehrere „Schichten“ benutzen, um mehr als ein Emblem auf sein Banner zu setzen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit diesen Optionen deutlich mehr Spielzeit generieren und Kreativität fördern könnte. 

Mit etwas Individualität könnt ihr euer Spielvergnügen anpassen.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Teil des Spiels. Nachdem wir eine Mission ausgewählt und unsere Truppe zusammengestellt und ausgerüstet haben, setzt sie sich in Bewegung. Ja richtig gelesen, es dauert eine Tage Spielzeit, bis die Soldaten ihr Ziel erreicht haben. Im Übrigen besteht eine Kampfgruppe zu Beginn des Spiels aus vier Charakteren. Durch Verbesserung der eigenen Burg kann diese Anzahl erhöht werden. Am Zielort angekommen landen wir auf einer der schön gestalteten und doch abwechslungsreichen Karten. Wir schlagen uns beispielsweise das eine Mal auf dem Wehrgang einer Burg herum. Ein anderes Mal befinden wir uns in einem kleinen Waldstück oder Dörfchen und müssen uns dort gegen die Schergen behaupten. Neben dem tollen Design besitzen diese Karten auch eine angenehme Größe, sodass sie weder zu groß noch zu klein sind. Der einzige Nachteil ist der Fog of War. Wer sich hier nicht genügend Zeit lässt und sich einen guten taktischen Einstieg in die Gefechte sucht, der läuft in höheren Schwierigkeitsgraden durchaus blindlings in sein Verderben. Und das kann im schlimmsten Fall zum Ableben der schön hochgelevelten Charaktere führen. Denn niemand lebt für immer. Das Spiel greift einem aber unter die Arme, indem es keine Rundenbegrenzung bis zum ersten Gegnerkontakt gibt. 

Taktisches Vorgehen ist das A und O.

Haben wir unsere Mannen in Position gebracht, kann das Scharmützel beginnen. Wie in jedem anderen rundenbasierten Strategiespiel haben wir eine bestimmte Anzahl an Bewegungs- und Aktionspunkten. Sind diese alle verbraucht, müssen wir unseren Zug beenden und der Gegner ist an der Reihe. Wir können auch in diesem Spiel wieder einen Bereich unter Beobachtung setzen und sobald ein Feind in diese Zone läuft, wird dieser automatisch angegriffen. Apropos Angriffe: Diese werden wie in ähnlichen Genretiteln mit einer bestimmten Trefferwahrscheinlichkeit versehen, sodass wir auch mal daneben hauen. Allerdings sind die Chancen bei „Crown Wars“ recht freundlich. Wir treffen trotz niedriger Wahrscheinlichkeit doch noch sehr häufig – das gilt aber leider auch für unsere Gegner. Wenn wir dann nicht entsprechende Verbrauchsgegenstände eingepackt haben wird es dann unnötig schwer. Besonders Krähenfüße, Gift- bzw. Feuerbomben machen mit ihrem großen Flächenradius einen sehr wirksamen Job. 

Die Schlachten fordern allerlei Opfer auf beiden Seiten.

Sollten am Ende eines Gefechts die Verluste höher sein, werden die eigenen Charaktere zurück zur Burg gebracht und können für einen Gewissen Obolus in der Kapelle wiederbelebt werden. Gottes Werk kostet halt einfach. Je nach Schwierigkeitsgrad dürfen die Recken mal mehr und mal weniger oft zurückgeholt werden. Wie bereits erwähnt, sollte man also nicht mit dem Kopf durch die Wand agieren. Ist die Grenze der Wiederbelebung erreicht, wird die Spielfigur „begraben“ und steht ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung. Ein Glück, dass wir in der Kaserne neue Söldner anheuern können. Allerdings erhalten wir nicht immer gleichwertigen Ersatz. Die neuen Mitstreiter müssen wir oftmals ausbilden lassen, damit diese schneller im Level aufsteigen. 

Die Stufe der einzelnen Mannen ist nicht zu vernachlässigen. Mit jedem Levelaufstieg erhalten wir klassenspezifische Fähigkeiten. So erhalten wir zum Beispiel mehr Rüstung, können ein Ziel verspotten und dessen Aufmerksamkeit auf uns lenken oder erhöhen unsere Chancen auf kritische Treffer. Das alles ist auch bitter nötig, um siegreich aus den Schlachten herauszukommen.

Die unterschiedlichen Klassen von Crown Wars: The Black Prince

Nicht nur die Karten bieten eine Menge Abwechslung. Auch unsere Soldaten haben unterschiedliche Eigenschaften und Merkmale. Insgesamt gibt es ganze fünf Klassentypen: Alchemist, Bestienmeister, Kreuzritter, Duellant und Schinder. Jede dieser fünf Varianten kann auf zwei unterschiedliche Weisen gespielt werden. Das soll heißen, es gibt je zwei Fähigkeitsbäume, in die ich bei einem Levelaufstieg investieren kann. Der Alchemist kann als Heiler oder Damage-Dealer gespielt werden. Er wird also mit mehr Heilgegenständen ausgerüstet oder er erhält mehr Items, die Flächenschaden machen. Der Bestienmeister hat eine Bestie in Form eines Bären oder eines Hundes an seiner Seite. Er ist besonders erfolgreich, wenn er mit diesen zusammen angreift. Der eigentliche Damage-Dealer ist allerdings der Kreuzritter. Mit seinem Großschwert, Hammer oder Hellebarde teilt er ordentlich Schaden aus. Er kann aber auch als Tank gespielt werden. Ein ähnliches Prinzip finden wir auch beim Duellant. Auch hier muss man sich zwischen einem Verteidiger oder Angreifer entscheiden. Der Schinder hingegen ist der Fernkämpfer.

Es sind vor allem nicht nur die Soldaten selbst, welche im Level aufsteigen. Die jeweiligen Waffen, die man im Gefecht nutzt, erhalten ebenfalls Erfahrungspunkte. Steigt eine Waffe im Rang, erhält die jeweilige Spielfigur eine waffenspezifische Fähigkeit. Im Gegensatz zu den Fähigkeitsbäumen der einzelnen Klassen sind diese für alle identisch. Gut nicht jede Person kann alle im Spiel verfügbaren Waffen nutzen. Das ist aber nicht problematisch, da man sich waffentechnisch meist auf eine festlegt.

Technisch glänzt Crown Wars zum Start nicht

Die Überschrift sagt bereits alles aus, was man im Bereich der Technik sagen könnte. Eigentlich spricht man nicht über Dinge, die so bereits nicht mehr vorhanden sind. Dennoch war „Crown Wars“ vor dem Update kaum spielbar. In Gefechten kam es ständig zu Performance-Einbrüchen und Lags. In Storymissionen kam es öfters zu Crashs, wenn man einen Bereich unter Beobachtung stellte. Die KI war meiner Ansicht nach viel zu stark. Nachdem ich das Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ begann, musste ich schnell feststellen, dass ich so kaum voran komme. Nach umstellen in den einfachen Modus blieben die Gegner weiterhin auf einem unglaublichen Niveau. Entweder habe ich grundsätzlich etwas falsch gemacht oder der Wechsel von „Normal“ zu „Leicht“ hat nicht so funktioniert, wie es das Menü vorgab. 

Die Schläge sitzen, zum Leid des Spielers, bei beiden Parteien recht häufig.

Ich war also nur damit beschäftigt, meine Streiter zu Leveln, um in der Story vorwärts zu kommen. Nach ca. 15 Spielstunden, einigen frustrierenden Minuten und einem Update durch die Entwickler entschied ich mich für einen radikalen Neustart. Das Positive ist, dass eine Menge der zuvor genannten Fehler behoben wurden. Einbrüche der Performance und Lags konnte ich gar nicht mehr feststellen. Die KI funktioniert so, wie ich es mir auf den entsprechenden Schwierigkeitsgraden vorstelle. Das Spiel wirkt nicht mehr so ungerecht, wie es zuvor der Fall war und bietet zumindest in den ersten Stunden eine angenehme Hürde. Es kam aber immer noch vor, dass ich meine Einheiten nicht mehr bewegen oder angreifen lassen konnte, obwohl ich noch Aktionspunkte besaß. Das Spiel hat noch offensichtlich seine Startschwierigkeiten, aber zum Glück scheinen diese beim Entwickler auf dem Schirm zu sein. Je länger das Spiel auf dem Markt ist und desto mehr Updates zugespielt werden, desto besser wird es wohl werden.

Tipps und Tricks zum Einstieg

Wer meint, sich selbst durch das Spiel zu kämpfen, der sollte diesen Teil lieber überspringen und direkt zum Fazit übergehen. Für alle anderen habe ich hier einige Tipps, die mir im zweiten Spielanlauf doch gut geholfen haben. 

Tipp 1: Zeit lassen

Der Großteil der Missionen startet nicht sofort mit einer Rundenbegrenzung. Ihr solltet euch wirklich die Zeit nehmen und einen geeigneten Einstieg ins Gefecht suchen. Oftmals helfen erhöhte Positionen, Orte mit verstärkten Angriffen (s. Katapulte, Kanonen etc.) oder Bereiche mit besserer Deckung. 

Erhöhte Positionen vereinfachen euch die Gefechte.

Tipp 2: Marktplatz nutzen

Ressourcen sind im Spiel das A und O. Im Marktplatz erhaltet ihr für einen entsprechenden Obolus zufällige Waren. Kauft das Ding so oft leer wie möglich. Geld ist die Ressource, die ihr am meisten erhalten und das auch ohne eine Mission zu absolvieren. Die verfügbaren Ressourcen solltet ihr anschließend in der Schmiede für Waffen- und Rüstungsverbesserungen oder im Labor neue Verbrauchsgegenstände untersuchen verwenden. 

Tipp 3: Konzentration auf bestimmte Waffen

Es ist deutlich effektiver, wenn ihr euch auf wenige Waffentypen fokussiert. Ihr verbraucht zu viel Material, wenn ihr in der Schmiede alle Verbesserungen entwickeln wollt und letztlich habt ihr nicht genügend Schaden, den ihr austeilt. Die Missionen werden auch eher schwieriger als leichter. 

Tipp 4: Rittersaal aufwerten

Mit steigendem Rang des Rittersaals könnt ihr auf eure Raubzüge mehr euerer Soldaten mitnehmen. Mehr Kampfkraft ist immer gut.

Tipp 5: Fähigkeitsbäume der Klassen

Es bietet sich an, beim Leveln der Klassen nicht zwischen den Bäumen hin und her zu wechseln. Fokussiert euch lieber auf einen dieser Talentbäume. Alchemist linker Talentbaum, Bestienmeister linker Talentbaum, Kreuzritter rechter Talentbaum, Duellant linker Talentbaum, Schinder rechter Talentbaum.

Tipp 6: Soldaten Leveln bevor man Storyquests macht

Je höher die eigenen Soldaten sind, desto stärker werden diese auch. Mit den Storymissionen erhöht sich die Schwierigkeit. Dafür sollte man vorbereitet sein.

Fazit 7/10

Für mich gab es nicht cooleres als ein Strategiespiel im Mittelalter. Der große Abwechslungsreichtum und die Designmöglichkeiten haben mich direkt zu Beginn in den Bann gezogen. Die Grafik ist soweit vollkommen in Ordnung — nur wenn man hineinzoomt wird sie mit einer Art Comicstil recht gewöhnungsbedürftig. Allerdings entwickelte sich bei mir eine richtige Hassliebe. Ich spiele gern mal Games, die anspruchsvoller sind und mich fordern. Allerdings fühlte ich mich irgendwann etwas hops genommen, als ich im leichter Schwierigkeitsgrad in einer leichten Mission völlig zerstört wurde. Mir war bewusst, dass ich etwas grundlegend falsch machte. Aber einmal in diesem Sog kam ich nicht wieder hinaus. Wie sollte ich meinen Schaden erhöhen, wenn ich keine Nebenmission siegreich beendete?! 

Der Neuanfang tat mir aber sichtlich gut. Scheinbar gab es doch einen Lernprozess und vorhergehende Fehler meinerseits wurden dieses Mal nicht gemacht. Wer sich also nicht vor kleineren Fehlern abschrecken lässt, das Spielprinzip und das Setting genauso liebt, wie ich, der ist bei „Crown Wars The Black Prince“ sehr gut aufgehoben. Mir fallen nämlich keine grundlegenden Dinge ein, welche ich anders machen würde. Die Karten sind sehr schön, die KI fordert mich ganz gut heraus und ich kann meine Gefährten nach meinen Vorstellungen verändern. Im Design der Soldaten und Banner würde ich mir etwas mehr Freiheiten wünschen. Dennoch muss gesagt sein, dass es noch kein perfektes Spiel ist. Es treten noch zu häufig Bugs auf, die unbedingt angegangen werden müssen. Das erste Update war ein guter Schritt in die richtige Richtung und führt zu dieser Bewertung. Es darf sich aber nicht darauf ausgeruht werden.

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