ChromaGun 2: Dye Hard

Eines der interessantesten und überraschendsten Spielkonzepte, mit welchen ich jemals in Kontakt kam, war wohl Portal. Die kniffligen Rätsel-Passagen mitsamt der etwas bedrückenden Stimmung begeisterten mich damals und in eine ähnliche Richtung schlägt auch CrhomaGun 2: Dye Hard ein. Wir konnten eine erste Demo zum Spiel ausprobieren und verraten, was euch erwartet.
Ein Hauch von Portal
Die Story führt euch in die ChromaLabs, wo ihr mit der namensgebenden ChromaGun ausgestattet werdet. Bei dieser handelt es sich um eine Farbpistole, die über die Grundfarben Blau, Rot und Gelb verfügt. Mit dieser im Gepäck durchstreift ihr nicht nur die ChromaLabs, sondern landet auch durch allerlei Dimensionsrissse in unterschiedlichsten Gebieten. Diese waren bereits in der Demo abwechslungsreich, wobei sie erst einen Eindruck davon vermitteln, was das Hauptspiel verspricht.

In den einzelnen Gebieten gilt es, die Farbpistole gezielt einzusetzen. So lassen sich Flächen und Apparaturen einfärben, wodurch Schalter aktiviert werden und Türen sich öffnen. Ein ähnliches Prinzip erlebte ich auch auf einer Farm, nur musste ich dieses Mal Hühner einfärben, damit sie zu bestimmten Abschnitten des Gebiets bugsiert wurden. Dabei spielten sich die Abschnitte allesamt abwechslungsreich und das obwohl stets auf die gleichen Grundprinzipien zurückgegriffen wurde. Grund hierfür ist vor allem, dass Farben auch gemischt werden können, was zu echten Kopfnüssen bei den Rätseln führte.

Technisch lief das Abenteuer dabei größtenteils sehr gut auf dem Steamdeck, jedoch kam es gerade im Bereich der Dimensionsrisse zu Framedrops und ein Mal erlebte ich auch einen Absturz. Das störte die gute Atmosphäre aber nur bedingt, da die englische Sprachausgabe sehr dabei hilft, in die Story einzutauchen und dem Ganzen einen geheimnisvollen Flair zu verleihen. Daher bin ich sehr gespannt auf das Kommende und behalte ChromeGun 2: Dye Hard definitiv im Auge.
Fazit
ChromaGun 2: Dye Hard macht bereits im Rahmen der Demo eine gute Figur. Das Grundprinzip mit drei Grunfarben allerlei Rätsel zu lösen, gefällt mir und funktioniert sehr gut. Die Frage bleibt am Ende jedoch, wie abwechslungsreich jenes Gameplay sein kann, um mehr als nur ein paar Stunden an den Bildschirm zu fesseln. Wir behalten das Projekt aber definitiv im Auge.

Als Kind der 90er-Jahre ist Maik mit dem NES, SNES und Nintendo 64 groß geworden. Seitdem schlägt sein Herz für das Kyoto-Unternehmen, auch wenn seine Interessen auch weitere Konsolen betreffen. Zu seinen liebsten Titeln aller Zeiten gehören The Legend of Zelda: Ocarina of Time und Final Fantasy X.